Trauer um Dr. Krebber
Die Stadt Emmerich am Rhein trauert um Dr. Klaus Krebber. Der frühere Bürgermeister und engagierte Ehrenamtler prägte das Stadtleben nachhaltig. Sein Wirken bleibt unvergessen.
Die Stadt Emmerich am Rhein trauert um seinen ehemaligen Bürgermeister und das langjährige Ratsmitglied Dr. Klaus Krebber, der am Wochenende verstorben ist. „Wir verlieren mit ihm eine eindrucksvolle Persönlichkeit, die sich nicht nur als Bürgermeister und Ratsmitglied, sondern als ärztlicher Direktor unseres Krankenhauses und in verschiedensten ehrenamtlichen Funktionen um die Stadt und das Miteinander in Emmerich eingesetzt hat. Ich erinnere mich gerne an die Begegnungen, die ich mit ihm in den vergangenen Jahren regelmäßig gehabt habe. Klaus Krebber war immer ein überaus angenehmer, humorvoller und unaufgeregter Gesprächspartner. Bei all seinem Handeln war er stets ehrlich, integer und – eine besonders hervorstechende Eigenschaft – es ging ihm immer um die Sache. Parteipolitisches Geplänkel war ihm dabei zuwider“, äußerte sich Bürgermeister Peter Hinze zum Tod von Dr. Klaus Krebber.
Krebber war von 1994 bis 1999 der letzte ehrenamtliche Bürgermeister der Stadt Emmerich am Rhein. Er saß insgesamt 20 Jahre – von 1979 bis 1999 – für die CDU-Fraktion im Stadtrat. In der Ratsarbeit galt sein besonderes Augenmerk der Umweltpolitik und der Landschaftspflege. Seit der Kommunalwahl 2004 gehörte Dr. Klaus Krebber dem Kreistag des Kreises Kleve an. In dieser Funktion war er 16 weitere Jahre lang politisch aktiv. Er war außerdem der erste Vorsitzende der Seniorenvertretung.
Sein ehrenamtliches Engagement war äußerst vielfältig: unter anderem war er zeitweise im Vorsitz des Emmericher Kunstvereins, der PAN-Stiftung und im Bürgerverein „Pro Kultur“. Er hob außerdem den Förderkreis Basketball in Emmerich mit aus der Taufe. Im Jahr 2006 erhielt er auf Grund seines ehrenamtlichen Engagements im Bereich Kultur, Politik und Sport das Bundesverdienstkreuz.