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Infos für Handwerk/Dienstleistung


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Vorschriften für Dienstleister/Handwerker

Bußgelder

Förderung und Soforthilfe

Vorschriften

Laut Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (CoronaSchVO) können Handwerker und Dienstleister grundsätzlich ihrer Tätigkeit weiter nachgehen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden eingehalten werden kann. In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt. Davon ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

Handwerker/Dienstleister im Gesundheitswesen

Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, Ergo- oder Physiotherapeuten und anderen Dienstleistern im Gesundheitswesen und medizinisch notwendige Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit nachgehen, auch wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann. Dabei ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

In Geschäftslokalen sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Außerdem sind Beschäftigte und Kunden zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet ("Maskenfplicht").

"Körpernahe" Dienstleistungen (z.B. Friseure, Kosmetiker, Nagelstudios)

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Friseure, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind untersagt.

Ab Montag, 1. März 2021 dürfen Friseurbetriebe und und Betriebe der nicht-medizinischen Fußpflege wieder öffnen. Bei Inanspruchnahme und Erbringung von Friseurdienstleistungen müssen Kund*in und frisierende Person eine medizinische Maske tragen.

Fahrschulen

Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt bei den zulässigen Angeboten nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen, wobei sich im Fahrzeug nur Fahrschülerinnen und Fahrschüler, Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer, Fahrlehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen.

Bußgelder

Die Landesregierung hat einen umfangreichen Bußgeldkatalog zur Coronaschutz-Verordnung erlassen. Unter anderen werden bei Verstößen folgende Bußgelder fällig:

Verstoß gegen das Verkaufsverbot:
Betriebsinhaber, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 2.000 Euro

Nichtbeachtung der normierten Sicherheitsvorkehrungen:
Betriebsinhaber, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 1.000 Euro

Erbringung der dort genannten Dienst-/ Handwerksleistungen:
Betriebsinhaber, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 2.000 Euro

Leistungserbringung ohne Nachweis der medizinischen Notwendigkeit bzw. Leistungserbringung ohne Schutzmaßnahmen:
Person, die die Dienst-oder Handwerksleistung erbringt > 1.000 Euro

Förderung und Soforthilfe

Um den Schaden für die Unternehmen in Folge der Corona-Krise abzumildern haben die Bundesregierung und das Land NRW umfangreiche Fördermaßnahmen in die Wege geleitet. Zu diesem Maßnahmenpaket zählen erleichterte Kurzarbeiterregelungen, Steuerstundungen oder Kreditprogramme (insbesondere für mittlere und große Unternehmen).

Alle Informationen, Fördervoraussetzungen und Förderhöhen finden Sie auf dem Soforthilfe-Portal des NRW-Wirtschaftsministeriums. Informationen, Kontaktadressen und Links zu den weiteren Hilfsmaßnahmen für Unternehmen hat die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft auf Ihrer Internetseite zusammengestellt.

 

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(zuletzt aktualisiert: 22.02.2021 | 11:50 Uhr)

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