Inhalt

Aktuelle Informationen zum Coronavirus


Aktuelle Lage

Neue Quarantäne- und Isolierungsregeln in NRW ab 16.01.

Aktuelle Infektionszahlen in Emmerich am Rhein

Entwicklung der Wocheninzidenz im Kreis Kleve

Neue Coronaschutzverordnung in NRW ab 28.12.

Neue Quarantäne- und Isolierungsregeln

Am Sonntag, 16. Januar 2022 ist in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten (am Ende der Seite unter "Downloads"). Hinsichtlich der bestehenden Regelungen gibt es vor allem bei den Quarantäne- und Isolierungsregeln Neuerungen. Ab sofort gilt:

  • Nach einem positiven PCR- oder Coronaschnelltest gilt automatisch eine Isolierungspflicht. Eine behördliche Anordnung ist dafür keine Voraussetzung mehr. Außerdem besteht die Verpflichtung für Infizierte, die Kontaktpersonen der letzten zwei Tage zu informieren (sofern bekannt). Wer mindestens 48 Stunden symptomfrei ist, kann sich nach 7 Tagen freitesten (mit einem negativen Schnelltest oder einem PCR-Test). Das negative Testergebnis muss mindestens einen Monat aufbewahrt werden.
  • Für Haushaltsangehörige der Infizierten gilt ebenfalls automatisch eine 10-tägige Quarantäne. Davon sind allerdings Personen ausgenommen, die bereits "geboostert" sind oder deren zweite Impfung mindesten 14 Tage und höchsten 3 Monate zurückliegt oder die genesen sind (positiver Test liegt mindestens 28 Tage und höchsten drei Monate zurück) oder geimpfte Genesene (genesen und mindestens einmal geimpft).
  • Haushaltsangehörige, die sich in Quarantäne begeben müssen, können sich nach 7 Tagen freitesten (mit einem negativen Schnelltest oder einem PCR-Test). Schüler*innen oder Kinder in Kindertageseinrichtungen können sich bereits nach 5 Tagen freitesten. Das negative Testergebnis muss mindestens einen Monat aufbewahrt werden.
  • Für alle weiteren Kontaktpersonen (z.B. nach einem privaten Treffen oder Gaststättenbesuch) gilt keine automatische Quarantäne. Es besteht aber die Verpflichtung zur Kontaktreduzierung und Tragen von Masken.

NEU ist außerdem, dass eine Erstimpfung mit dem Impfstoff des Unternehmens Janssen ("Johnson & Johnson") plus eine weitere Impfung mit einem Vektorimpfstoff (BionTech oder Moderna) nicht mehr als "geboostert" anerkannt wird, wenn die zweite Impfung schon mehr als 90 Tage her ist.

Infektionszahlen

Bis zum 21.01.2022 (0:00 Uhr) waren labortechnisch nachgewiesen 117 Personen (Veränderung zum Vortag: +2) im Stadtgebiet Emmerich vom Coronavirus infiziert, insgesamt 178 Personen (-4) befinden sich in angeordneter Quarantäne. In den vergangenen 24 Stunden sind statistisch 51 Neuinfektionen erfasst worden. Damit sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Stadtgebiet Emmerich am Rhein insgesamt 2.421 Infektionsfälle nachgewiesen worden. 31 Personen (0) aus Emmerich am Rhein sind an den Folgen der Infizierung verstorben.

Das Kreisgesundheitsamt meldet aktuell insgesamt 23.545 bestätigte Corona-Infektionen (+492), die sich auf alle Kreis-Kommunen verteilen. Davon sind aktuell 4040 Personen (+1849) infiziert, 19.232 Personen genesen, 273 Personen (0) sind verstorben. Aktuell befinden sich 29 Personen (0) im Krankenhaus.

Der Kreis Kleve weist darauf hin, dass die Zahl der aktuell Infizierten einmalig stark zugenommen hat. Dies hängt damit zusammen, dass ab Freitag 21.1. in der Statistik die genesenen Personen nach Definition des RKI ausgewiesen werden (d.h. eine Person gilt als genesen, wenn die positive Testung mindestens 28 Tage zurückliegt und die Person nicht verstorben ist. Zuvor wurden in der Kreisstatistik alls positiv getesteten Personen als genesen ausgewiesen, deren Quarantäne beendet war und die nicht verstorben sind.).

Sämtliche Pressemitteilungen des Kreises Kleve und weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie auch auf der Internetseite des Kreisgesundheitsamtes.

Entwicklung Wocheninzidenz
 
 Kreis KleveLand NRWBundesrepublik
Fr., 21.01.540,8680,8706,3
Do., 20.01.473,9627,4638,8
Mi., 19.01.413,9573,2584,4
Di., 18.01.451,6543,7553,2
Mo., 17.01.415,8504,8528,2
So., 16.01.387,1489,0515,7
Sa., 15.01.397,3470,2497,1
Fr., 14.01.347,0441,6470,6
Do., 13.01.322,1416,7427,7
Mi., 12.01.288,0395,7407,5
Di., 11.01.278,7381,7387,9

Hospitalisierungsrate*

 
 Land NRWTendenzBundesrepublikTendenz
Fr., 21.01.3,0steigend3,6steigend

(* Hospitalisierungsrate: Anzahl der an das Robert-Koch-Institut übermittelten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb eines 7-Tage-Zeitraums, die ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Quellen: Corona-Dashboard RKI)

Die wichtigsten Vorschriften der Coronaschutzverordnung NRW

Hier ein Überblick über die wichtigsten Regelungen, die sich aus der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ergeben:

Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen
Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen. Nur für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, gilt die vorgenannte Kontaktbeschränkung nicht.

Kontaktbeschränkungen auch für Genesene und Geimpfte
Bei privaten Zusammenkünften von Genesenen oder/und Geimpften Personen im Innen- wie Außenbereich dürfen sich nur noch maximal zehn Personen treffen. Eine Begrenzung auf eine vorgegebene Zahl von Haushalten gibt es jedoch nicht. In diese Rechnung nicht mit einbezogen werden Kinder bis einschließlich 13 Jahren. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten weiterhin die strengeren Bestimmungen, wonach neben dem eigenen Hausstand nur noch zwei Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen dürfen.

2G-Regelung im Einzelhandel
Im Bereich von freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben die bestehenden 2G-Regelungen erhalten und werden auf den Einzelhandel erweitert. Zugang zu Geschäften haben demnach nur noch vollständig Geimpfte und Genesene. Davon ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang wird von den Geschäften kontrolliert.

"2G+"-Regel in Gastronomie und Freizeitbereich
In Restaurant, Gaststätten, Fitnessstudios, Schwimmbädern, Wellnessangebote und bei gemeinsamem Singen von Chören gilt die 2G+-Regel. Weil dort das Tragen einer Maske nicht praktikabel ist, müssen die Kunden oder Teilnehmer neben dem Impf- oder Genesenennachweis zusätzlich einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Beim bloßen Abholen von Speisen und Getränken ist KEIN zusätzlicher Test erforderlich. Ebenfalls entfällt die zusätzliche Testpflicht für folgende Personengruppen:

  • Personen mit Auffrischungsimpfung
  • Personen mit zwei Impfungen, der Zweitimpfung mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt
  • Genesene, deren Infektion mindestens 28 Tage und maximal drei Monate zurückliegt
  • Genesene (PCR-Nachweis erforderlich), die mindestens eine zusätzliche Impfung haben

Testungen vor Ort möglich
An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist, kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden. Dies ist aber keine Verpflichtung. Ob und in welcher Form die Möglichkeit eines solchen beaufsichtigten Selbsttest durchgeführt wird, entscheidet aber der jeweilige Betreiber der Einrichtung selber. Erkundigen Sie sich also am besten vorab, ob eine solche Möglichkeit besteht.

Schließung von Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko
Um die Ausbreitung des Virusgeschehens weiter einzudämmen, werden Clubs und Diskotheken als Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz mit Wirkung für das gesamte Land.

Regelungen für Kinder und Jugendliche
Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

 


Alle Videobotschaften zur Corona-Krise (YouTube)

Weitere Inhalte

Verhaltenshinweise für die Bevölkerung

Wichtige Links und Rufnummern

Verhaltenshinweise für die Bevölkerung

Alle Informationen zum Verhalten bei einer Corona-Infektion und zu den aktuell geltenden Quarantäne-Bestimmungen finden Sie auf dem Internetangebot des Gesundheitsamtes des Kreises Kleve.

Um die Verbreitung des Coronavirus wirkungsvoll zu verlangsamen, ist ein entsprechendes Verhalten aller Emmericherinnen und Emmericher notwendig. Deshalb halten Sie sich weiterhin an folgende Maßnahmen und beachten die Hygienetipps:

  1. Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände!
  2. Fassen Sie mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase.
  3. Halten Sie mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen!
  4. Tragen Sie Maske in den vorgeschriebenen Bereichen.
  5. Achten Sie darauf beim Husten und Niesen ein Taschentuch zu nutzen oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten.
  6. Achten Sie auf ein sauberes Zuhause und lüften Sie regelmäßig!
Corona-Warn-App installieren

Icon Corona-Warn-App

Die Bundesregierung hat die "Corona-Warn-App" veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontaktketten erleichtern und so ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Coronavirus sein. Die Nutzung ist freiwillig. Sie kann ab sofort hier im Play Store von Google oder im App Store von Apple heruntergeladen und installiert werden.

Nähere Informationen zu den Vorschriften sind in der "Coronaschutzverordnung" des Landes NRW festgelegt, die am Ende der Seite unter "Downloads" heruntergeladen werden kann. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit empfindlichen Bußgeldern und Strafen rechnen!

Wichtige Links und Rufnummern

Links

www.rki.de (Internauftritt des Robert Koch Instituts)

www.zusammengegencorona.de (Informationsangebot des Bundesgesundheitsministeriums)

www.land.nrw/corona (Informationen der Landesregierung)

www.mags.nrw/coronavirus (Informationen des Gesundheitsministerium NRW)

www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/corona-virus/ (Informationen des Kreisgesundheitsamtes)

https://www.infektionsschutz.de/ (Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Corona-Hotlines

Hotline des Kreisgesundheitsamtes Kleve: 02821 / 594 950

Service-Telefon des Landes NRW: 0211 / 9119 1001
Mo-Fr: 7:00 - 20:00 Uhr / Sa-So: 10:00 - 18:00 Uhr

Beratungstelefone bei Konflikten zu Hause

Fachbereich Jugend, Schule, Sport (Jugendamt): 02822 / 75 1400

Beratungsstelle der Caritas: 02821 / 720 9300

Frauenberatungsstelle Impuls: 02823 / 419171

Beratungstelefon des AWO-Kreisverbandes Kleve: 02821 / 8993955

„Nummer gegen Kummer“: 116 111

Elterntelefon: 0800 / 1110550

Pflegetelefon: 030 / 2017 9131

Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 / 4040 020

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 / 116 016

Hilfentelefon für Alleinerziehende: 0201 / 82774799

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