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Betrieb von Schulen/Kitas


Mehr Informationen zum Betreuungsangebot in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen

Schulen

Noch bis Freitag, 19. Februar 2021 ist der Präsenzunterricht an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt. Ab Montag, 22. Februar gelten laut aktueller Mitteilung des NRW-Schulministeriums folgende Regelungen:

Grundschulen

Ab Montag, 22. Februar 2021 wird der Unterricht für alle Jahrgänge an den Grundschulen in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht wiederaufgenommen. Dabei sollen alle Schüler*innen möglichst im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht erhalten und es sollen konstante Lerngruppen gebildet werden. Für Schüler*innen, für die die Eltern an den Tagen des Distanzunterrichtes keine Betreuung ermöglichen können, ist eine pädagogische Betreuung in den Räumen der Schule weiterhin gewährleistet.

Über weitere Einzelheiten zur teilweisen Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs und die Betreuungsangebote wird die jeweilige Schule die Eltern in den nächsten Tagen informieren.

Weiterführende Schulen

Diejenigen Schüler*innen, die sich nicht in einer Abschlussklasse befinden, werden auch weiterin vorerst noch auf Distanz unterrichtet. Für Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6 wird auf Antrag der Eltern weiterhin eine pädagogische Betreuung in den Schulen ermöglicht.

Allen Schüler*innen, die vor Prüfungen stehen und die einen erfolgreichen Abschluss ihrer bisherigen Schullaufbahn am Willibrord-Gymnasium oder an der Gesamtschule Emmerich anstreben, wird ab Montag, 22. Februar 2021 eine Rückkehr in den Präsenzunterricht ermöglicht. Zu den Abschlussklassen zählen:

  • Alle Schüler*innen der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe am Gymnasien, der Gesamtschule (und auch Weiterbildungskollegs). Dies sind neben den Schüler*innen der Qualifikationsphase 2, für die ab dem 23. April 2021 die Abiturprüfungen beginnen, auch die Schüler*innen der Qualifikationsphase 1, da auch deren Leistungen bereits zur Gesamtnote des von ihnen angestrebten Abiturs zählen.
  • Alle Klassen, die in diesem Jahr an den geplanten zentralen Prüfungen für den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 sowie dem mittleren Schulabschluss (ZP 10) teilnehmen.
  • Alle Schülerinnen und Schüler, die – auch ohne Teilnahme an den ZP 10 – die letzte Klasse im allgemeinbildenden Schulsystem besuchen und damit vor einem Übergang stehen. Hierzu gehören insbesondere Schülerinnen und Schüler aus der Förderschule, die zieldifferent unterrichtet werden oder am Ende des Schuljahres einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erlangen können.

Über weitere Einzelheiten zur teilweisen Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs und die Betreuungsangebote wird die jeweilige Schule die Eltern in den nächsten Tagen informieren.

Betreuungsangebot

Alle Schulen bieten ein Betreuungsangebot für Schüler*innen der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder die zu Hause nicht erfolgreich am Distanzunterricht teilnehmen können.Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert – z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung –, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.

Kindertagesstätten und Kindertagespflegepersonen

Auf Grund der aktuellen Infektionslage appelliert das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integrations des Landes Nordrhein-Westfalen an alle Eltern, ihre Kinder nicht in die Betreuungseinrichtung zu bringen und von anderen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, Beruf und Betreuung zu vereinbaren. Die Einrichtungen werden aber nicht - wie im Frühjahr - geschlossen. Es gilt weiterhin eine Betreuungsgarantie: wenn Eltern Hilfe und Betreuung benötigen, bekommen sie diese auch. Das gilt ausdrücklich unabhängig vom Beruf der Eltern und auch für private Gründe.

Die aktuelle Phase dieses eingeschränkten Pandemiebetriebs gilt noch bis zum 19. Februar 2021. Ab Montag, 22. Februar 2021 sind dann alle Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung eingeladen. Allerdings bleibt es bei der Vorgabe, dass nur feste Gruppen in den Tageseinrichtungen zugelassen sind. Es bleibt vorerst auch bei der landesweiten Kürzung des Betreuungsumfangs um 10 Stunden pro Woche (eingeschränkter Regelbetrieb).

Wenn das Infektionsgeschehen weiter sinken sollte, wird sich nach Ankündigung des Familienministeriums voraussichtlich Montag, 8. März 2021 die nächste Phase anschließen. Allerdings soll auch im Rahmen dieser Phase die Gruppentrennung beibehalten werden. In den Einrichtungen, in denen es zur Aufrechterhaltung des Infektionsschutzes notwendig ist, darf weiterhin der Betreuungsumfang bis zu 10 Stunden pro Woche gekürzt werden. Dies wäre dann ein lokal eingeschränkter Regelbetrieb. Diese Regelung soll dann zunächst bis Ostern gelten. Voraussetzung dafür ist, dass das Infektionsgeschehen weiter sinkt. Sollte sich das Pandemiegeschehen negativ verändern, behält sich das Ministerium vor, zu reagieren und eine Phase zurückzugehen. Sollte es wider Erwarten zu einem sprunghaften Anstieg kommen, wären auch erneute Schließungen von Kitas vorstellbar. („Corona-Notbremse“).

Elternbeiträge

Ob Eltern auch für den Monat Februar - wie schon in den Vormonaten - von der Zahlung der Elternbeiträge für den Monat Februar befreit werden, ist aktuell auf Landesebene noch nicht entschieden. Deshalb sind die Beitragsabbuchungen inzwischen bereits erfolgt. Sollten die Beiträge erstattet werden, erhalten die Eltern die Beiträge selbstverständlich zurück oder er wird mit dem Folgemonat verrechnet. Sobald mehr Informationen dazu vorliegen, wird hier darüber informiert.

Mein Kind wurde wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut. Wann kann ich das Betreuungsangebot wieder nutzen?

Grundsätzlich gilt, dass Kinder, die wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden, vor der erneuten Aufnahme der Betreuung seit 48 Stunden ohne Symptome sein müssen. Dies müssen Eltern schriftlich bestätigen. Den entsprechenden Vordruck finden Sie am Ende der Seite und "Downloads". Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird.

Im Fall einer nachgewiesenen Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung erforderlich, dass eine Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist.

 

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(aktualisiert: 16.02.2021, 15:56 Uhr)

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