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Mitfahrbörse für Fahrt zum Impfzentrum startet


Fahrer eines PKW mit Maske (©Kekyalyaynen - stock.adobe.com)

Die Stadt Emmerich am Rhein startet eine Mitfahrbörse, um Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren im Bedarfsfall eine Fahrgelegenheit zum Impfzentrum in Kalkar zu vermitteln. Über das Corona-Bürgertelefon 02822/755 755 und direkt über ein Online-Formular können sich zunächst Bürgerinnen und Bürger, die bereits sind, einen Fahrdienst mit ihrem Privatfahrzeug ehrenamtlich zu übernehmen, registrieren lassen. Diese Möglichkeit soll vor allem für die Seniorinnen und Senioren zu Gute kommen, die nicht mit einem eigenen PKW oder mit einer anderen Mitfahrmöglichkeit durch Verwandte, Nachbarn oder Freunde nach Kalkar kommen können.

„Ich bin in den letzten Wochen von mehreren Bürgern angesprochen worden, die sich bereiterklären würden, mit den ältesten Mitbürgern unserer Stadt zum Impfzentrum zu fahren. Ich finde das eine wunderbare Geste und wir wollen das vorhandene ehrenamtliche Engagement mit dieser Mitfahrbörse unterstützen“, erläutert Bürgermeister Peter Hinze die Hintergründe. Wie groß der Bedarf nach einer solchen Mitfahrgelegenheit tatsächlich ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden. „Aber es ist wichtig, dass wir auch den Bürgerinnen und Bürgern, die auf Grund ihres Alters nicht mehr ganz so mobil sind, den Weg zum Impfzentrum nach Kalkar möglichst einfach machen.“

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, sollte berücksichtigen, dass für den Hin- und Rückweg, inklusive Aufenthalt im Impfzentrum, nach derzeitigen Schätzung rund zwei Stunden einkalkuliert werden müssen.

Das Corona-Bürgertelefon ist unter der Rufnummer 02822/755 755 zu folgenden Zeiten erreichbar:

  • Montag bis Mittwoch: 8:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr.
  • Donnerstag: 8:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Freitag: 8:30 bis 12:00 Uhr
Mitfahrgelegenheit nur mit Impftermin

Wichtig ist, dass sich Personen, die keine andere Beförderungsmöglichkeit zum Impfzentrum haben, erst dann im Rathaus melden, wenn sie einen genauen Impftermin erhalten haben. „Es geht jetzt im ersten Schritt darum, einen Fahrerpool aufzubauen, um dann Ende Januar gut vorbereitet zu sein“, so Hinze. In der kommenden Woche folgen dann weitere Informationen, wie eine Mitfahrgelegenheit in Anspruch genommen werden kann.   

Alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre erhalten in Kürze vom Gesundheitsministerium und vom Kreis Kleve Informationen zur Vereinbarung eines Impftermins per Post zugeschickt. Bestimmte Personengruppen haben aus medizinischen Gründen mit ärztlicher Verordnung – also auf Rezept – gegenüber ihrer Krankenkasse einen Anspruch auf Fahrkostenerstattung und könnten somit auch ein reguläres Taxi für die Fahrt zum Impfzentrum nutzen. Dazu zählen insbesondere Personen mit Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG, BI oder H, bei Pflegestufe 3, 4 oder 5 oder wenn Pflegestufe 2 vor dem 31. Dezember 2016 festgestellt wurde.