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Blumige Investitionen für Insekten


Das neue Wildblumenfeld im Industriegebiet am Ravensackerweg.

Um die Stadt weiterhin insektenfreundlicher zu gestalten, hat die Stadt Emmerich am Rhein auch in diesem Jahr viel Arbeit in die Unterhaltung und Anlage von neuen Blumenwiesen investiert. Von den insgesamt 29.000 Quadratmetern Blumenwiesenfläche wurden knapp 13.000 Quadratmeter allein im letzten Herbst und in diesem Frühjahr unter anderem am Windmühlenweg/ Ecke 's-Heerenberger Straße, am Neubaugebiet Rudolf-W-Stahr-Straße, im Industriegebiet Ravensackerweg und am Vrasselter Sportplatz mit zertifiziertem Saatgut neu eingesät. „Die Flächen werden in Fremdvergabe angelegt und unterhalten. Bei der Bewässerung der Flächen wird von den Kommunalbetrieben unterstützt, teilweise auch beim Mähen der Flächen im Spätwinter und Frühjahr“ so Georg Holtkamp, zuständiger Mitarbeiter der Kommunalbetriebe Emmerich.  

In diesem Jahr neu dazugekommen ist die Pflanzung von insektenfreundlichen und winterharten Stauden. Im Dornicker Ortskern, beispielsweise am Dorfplatz oder rund um das Ehrenmal, können die insgesamt 2.000 Stauden auf einer Fläche von 370 Quadratmeter bewundert werden. Für alle diese insektenfreundlichen Maßnahmen hat die Stadt Emmerich am Rhein im laufenden Jahr rund 22.000 Euro ausgegeben.

Die ersten Ideen starteten bereits 2019

Schon im Jahr 2019 starteten die ersten Anläufe für ein Insektenfreundlicheres Emmerich. Regina Pommerin, zuständige Mitarbeiterin im Fachbereich Stadtentwicklung und ihr ehemaliger Kollege Thomas Fiedler erarbeiteten ein Blumenwiesenkonzept und stellten dieses der Politik vor. Nach der Genehmigung begannen 2020 die Arbeiten an den ersten großen Brachflächen, unter anderem „An der Fulkskuhle“.