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Städtebauliche Planungen

Foto des Wasserspiels an der Rheinpromenade. Im Hintergrund ist die Martinikirche zu sehen.

Rheinpromenade

Unmittelbarer Anstoß zur städtebaulichen Neugestaltung der Rheinpromenade war der im Dezember 2001 durch Beschluss der Bezirksregierung Düsseldorf festgesetzte Plan „zur Sanierung der Hochwasserschutzanlagen ... 2. Planungsabschnitt Rheinpromenade“. Diese Entscheidung versetzte die Deichschau Emmerich in die Lage, mit der Errichtung der Hochwasserschutzmauer zu beginnen und forderte die Stadt auf, die Belange des Hochwasserschutzes mit den Forderungen nach Gestalt- und Aufenthaltsqualität in Einklang zu bringen.

Ende 2001 eine anspruchsvolle Aufgabe: Im Rahmen eines moderierten Werkstattverfahrens unter Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der im Planfeststellungsverfahren zugrunde gelegte aber im nachhinein kritisch bewertete Entwurf einer Neugestaltung verworfen, eine Vielzahl neuer Gestaltideen geboren und die Frage nach der Verkehrsführung auf der neuen Promenade durch Bürgerschaft und Rat leidenschaftlich diskutiert. Ein „Ratsbeschluss Verkehrsführung“ und die „Arbeit in der Werkstatt“ führten im Frühsommer 2002 zu dem ersten umsetzungsbezogenen Planungsschritt, dem Entwurfskonzept.

Weitere Wegmarken waren die Fertigstellung und politische Akzeptanz der Ausführungsplanung im Juli 2004, der Diskurs um die Errichtung eines Pavillons und die sich daraus ergebende Neuplanung des sog. „Wohnbereichs“ sowie im Januar 2007 der Beschluss zur Umsetzung der Planung entlang der sog. „Bastion“.

Detailinformationen zur Rheinpromenade Emmerich erhalten Sie im Werkbericht. Auf Grund der Dateigröße, wird der Werkbericht in 4 Teilen angeboten:

 

Foto des Kasernengeländes

Städtebauliche Rahmenplanung Kaserne und Pionierübungsplatz

Im Rahmen des Transformationsprozesses der Bundeswehr hat das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) beschlossen, die Moritz-von-Nassau-Kaserne und den Pionierübungsplatz Dornick in Emmerich am Rhein zum 30.06.2008 aufzugeben.

Zunächst wurde die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.), später die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) mit der Entwicklung dieser Standorte in enger Abstimmung mit der Stadt Emmerich am Rhein beauftragt.

Im Auftrag der Stadt Emmerich am Rhein und der BIMA wurden für beide Standorte Städtebauliche Rahmenplanungen erarbeitet, in denen die Potenziale der Standorte analysiert und verschiedene Strukturkonzepte diskutiert wurden. Besondere Berücksichtigung fand dabei die naturräumliche Situation der Standorte bzw. ihres Umfeldes.

Um einen möglichst breiten Konsens für die künftige Entwicklung zu erzielen, sind in einem ersten Schritt verschiedene Strukturkonzepte gemeinsam mit den Bürgern in einem Planungsforum diskutiert worden. Die für die Kaserne und den Pionierübungsplatz Dornick jeweils favorisierten Varianten wurden daraufhin in Rahmenplanungen vertiefend untersucht.

Der Rat der Stadt Emmerich am Rhein hat in seiner Sitzung am 24.06.2008 für beide Standorte jeweils eine Vorzugsvariante der Rahmenplanung beschlossen, welche die Grundlage für die nachfolgenden Bauleitplanverfahren bilden.

Die vorliegenden Berichte fassen die Ergebnisse der städtebaulichen, landschaftsplanerischen und hochbaulichen Bestandsaufnahmen für die Standorte Moritz-von-Nassau-Kaserne und Pionierübungsplatz Dornick zusammen und erläutern die erarbeiteten Strukturkonzepte sowie die vertiefenden Städtebaulichen Rahmenplanungen.

 

Das Foto zeigt den Soccerplatz im Rheinpark, sowie die installierte Seilbahn

Umgestaltung Rheinpark

In der gebauten Stadt sind Promenaden, Plätze und Parkanlagen nicht nur Teil des Stadtbildes sondern auch unabdingbares Angebot von Freiraum und Natur.

Hat die „Neue Rheinpromenade“ diese Aufgabe seit ihrer Fertigstellung eindrucksvoll erfüllt, harrte der Rheinpark noch in seinem „Dornröschenschlaf“. Mit der, spätestens mit dem „Masterplan“ erkannten Notwendigkeit seiner Umgestaltung ging es mithin nicht um „Gartenkunst“, sondern darum, den „Hundertjährigen“ zu einem stärkeren Teil der lebendigen Stadt zu machen.

Damit er das werden konnte, waren Planung und Umbau notwendig. Vorliegender Bericht zeigt beide Phasen in geraffter Form auf.