Inhalt

Nachlese Drususbrunnen-Saison 2018


Nachbesprechung Drususbrunnen-Saison 2018

Drususgeister trafen sich zur Nachbesprechung Saison 2018

In dieser Woche trafen sich die Drususgeister Fritz Köpp, Theo Halma, René van Lier und Trudi Otten gemeinsam mit Tourismusförderin Dr. Manon Loock-Braun zur alljährlichen Nachbesprechung der Drususbrunnen-Saison 2018.

Sobald die Sonne sich zeigt, ist Hochelten Ziel vieler Spaziergänger und Ausflügler. Dann steht oft auch ein Besuch im historischen Drususbrunnen auf dem Programm. In der Saison 2018 hatte der Drususbrunnen auf dem Eltenberg samstags, sonntags und an Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr an 32 Wochenenden geöffnet. Ein Großteil der Brunnengäste kommt aus den Niederlanden. Auch viele Kindergruppen konnten am Brunnen begrüßt werden.

Es macht den Drususgeistern Spaß, die Besucher über die Funktionsweise und Geschichte des Brunnens zu informieren. Das Highlight ist sicherlich der Wurf des Wassers in die Tiefe, wenn es nach 8 Sekunden und 57 Metern auf die Wasseroberfläche trifft.

Gemeinsam wurde die nächste Saison 2019 geplant. Die Öffnungszeiten werden beibehalten und es werden neue Flaggen benötigt. Die ehrenamtlichen Brunnenführer wünschen sich einen barrierefreien Zugang zum Brunnen für Rollstuhlfahrer und Rollatoren. Die WC-Situation auf dem Eltenberg war wieder Thema, weshalb mit Spannung die Entwicklung des Neubaus der Tourist Information mit öffentlicher Toilettenanlage erwartet wird.

Wer Lust hat, sich auch am Drususbrunnen ehrenamtlich zu betätigen und einmal im Monat den Brunnen für Gäste zu öffnen, der meldet sich bitte am Brunnen oder in der Tourist Information der Stadtmarketinggesellschaft an der Rheinpromenade bei Frau Dr. Manon Loock-Braun Telefon 0 28 22 /93 10 30, oder per E-mail infocenter@Stadt-Emmerich.de.

Der Brunnen hat eine bewegte Geschichte. Mit einer Tiefe von 57 m versorgte er schon das 967 n. Chr. vom Grafen Wichmann in seiner Burg eingerichtete Damenstift mit Wasser und bis 1931 auch die Bevölkerung auf dem Eltenberg. Selbst nach dem 2. Weltkrieg wurde er vorübergehend noch einmal zur Wasserversorgung der Hocheltener Bevölkerung genutzt. Der Wasserspiegel liegt bei 21,5 m über dem Meeresspiegel. 1996 wurde er als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Neben der St. Vituskirche und dem STEINTOR ist der Drususbrunnen der touristische Anziehungspunkt auf dem Eltenberg.