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ISEK 2025: Erste Fördermittel fließen


Der Geistmarkt mit Blick auf die Christuskirche

Aus dem Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Stadt Emmerich am Rhein noch in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 251.000 Euro. Das teilte das zuständige NRW-Bauministerium jetzt mit. Dies sind damit die ersten Mittel, die im Zuge der geplanten Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2025 (ISEK) bewilligt werden. „Das freut uns natürlich sehr! Die positive Rückmeldung aus dem Ministerium zeigt auch, dass wir gemeinsam mit vielen Emmericher Akteuren ein Stadtentwicklungskonzept erstellt haben, das offensichtlich überzeugt hat“, so Dr. Stefan Wachs, Erster Beigeordneter der Stadt.

Planungswettbewerb für den Geistmarkt und den Kleinen Löwen

Konkret sind die ersten Fördermittel für den städtebaulichen Wettbewerb zur Neugestaltung des Geistmarktes und des Kleinen Löwen gedacht. Der aktuell vor allem als Parkplatz genutzte Geistmarkt soll zu einem Stadtplatz umgestaltet werden, der Gäste und Einwohner als Ausgangspunkt für den Innenstadtbesuch willkommen heißt und den angrenzenden Nutzungen ein angemessenes Umfeld bietet. Der Bereich Kleiner Löwe wird künftig an Bedeutung als Stadteingang gewinnen und soll deshalb ebenfalls adäquat umgestaltet werden. Zur Umgestaltung dieser beiden Plätze soll im ersten Schritt ein Planungswettbewerb durchgeführt werden.

Eine weitere geförderte Maßnahme ist die Einrichtung des Citymanagements, das im ISEK ergänzend zu den einzelnen baulichen Maßnahmen geplant ist. Es soll in den kommenden Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft die Bewohner, Gastronomen und Gewerbetreibenden in der Innenstadt mobilisieren und weitergehende Einzelmaßnahmen koordinieren.

Weitere Fördermittel erwartet

Das ISEK 2025 war Ende 2017 vom Rat der Stadt Emmerich am Rhein beschlossen worden. Dieses städtebauliche Gesamtkonzept enthält verschiedene Projekte und Maßnahmen, die innerhalb der nächsten Jahre zu einer Modernisierung und Attraktivierung der Innenstadt beitragen sollen. Es ist eine verpflichtende Voraussetzung für alle Teilprogramme der Städtebauförderung. „Wir rechnen fest damit, dass auf Grundlage des ISEK auch in den Folgejahren noch weitere – erhebliche größere Summen – aus der Städtebauförderung nach Emmerich fließen werden“, so Dr. Wachs weiter.